Viele Bereiche des asiatischen Kontinents sind mit Abstand die Lieblingsziele der Rucksackreisenden. Ausgerüstet mit einem Outdoor Rucksack ziehen die jungen Leute kreuz und quer durch die unterschiedlichen Länder.
Asien ist günstig, ob Unterkünfte oder Essen, man überlebt mit einem Bruchteil des Geldes, was beispielsweise in westlichen Ländern für den Tag aufgebracht werden müsste. Darüber hinaus sind viele der Länder verkehrstechnisch optimal erschlossen. Reisebusse, Züge, kleine Taxibusse und weitere Arten motorisierter Fortbewegung sind ebenso vielfältig wie günstig zu nutzen. Dies gilt nicht nur für den Transport innerhalb eines Landes, auch der Grenzübergang ist meist problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen.
Das Klima und die Landschaften sind unterschiedlich. Viele Reisende zieht es ins tropische Südostasien, z.B. nach Angkorwat in Kambodscha. Ausgerüstet mit einem kleinen Trekkingrucksack, der das Nötigste beinhaltet, reist man am komfortabelsten in Asien. Nicht jedes Transportmittel hat ausreichend Stauraum für Koffer oder riesige Rucksäcke. Wer flexibel sein will und abseits der Haupttouristenströme reisen möchte, hat möglichst wenig Gepäck. Das Klima ist ohnehin ganzjährig warm. Man benötigt nur ein paar leichte Kleidungsstücke, vielleicht noch eine Jacke, wenn es doch mal kühler wird.
Ein Alpinrucksack, der in der Regel noch kleiner und leichter ist, erfüllt zusätzlich gute Dienste. Viele Reisende tragen nämlich einen kleinen, zweiten Rucksack auf der Brust. Verschwindet der Hauptrucksack im Gepäckfach von Bussen oder Zügen, so kann man in einem zusätzlichen Rucksack alle Wertsachen und den Proviant für die Fahrt verstauen, den man immer in der Nähe hat. Manchmal sind unbeaufsichtigte Gepäckfächer ein beliebtes Ziel von Dieben. Kameras, Geld oder Laptop gehören dort nicht hin. Ein zweiter, kleiner Backpack ist ebenso der ideale Begleiter für Tagestouren, bei denen man möglichst leichtgewichtig unterwegs sein möchte.

Foto: In Tibet unterwegs
Ein weiteres beliebtes Ziel sind die Regionen des Himalajas in Nepal oder Nordindien. Unzählige Trekkingrouten laden den Reisenden zum Wandern ein. Oftmals ist man hier mehrere Tage in den Bergen unterwegs und die benötigte Ausrüstung steigt im Umfang. Auf vielen Wegen findet man zwar kleine Gasthäuser, die eine Unterkunft für die Nacht und auch ein warmes Essen bieten, ein warmer Schlafsack muss jedoch dennoch ins Gepäck. Wer noch weiter in die Berge vordringt, ist darüber hinaus auf ein Zelt und einen Campingkocher inklusive Verpflegung angewiesen. Um dieses Gewicht komfortabel zu tragen, benötigt man einen entsprechend großen Trekkingrucksack mit optimal gepolsterten Schulter- und Hüftgurten.
Aber egal, für welchen Rucksack man sich entscheidet, die wichtigste Regel lautet, so leicht wie möglich zu packen. Jedes eingesparte Gramm an Gewicht steigert die Reisequalität und Flexibilität.