Japan liegt in Ostasien und ist ein Inselstaat, der aus vier Hauptinseln besteht. Die Hauptstadt des Landes der aufgehenden Sonne ist Tokio.

Bis auf die Städte Tokio und Kyoto gibt es für die ausländischen Touristen eigentlich wenige Besichtigungsangebote. In Tokio gibt es viele Theater, wo sowohl traditionelle als auch moderne Aufführungen stattfinden. Man kann dort auch Museen besichtigen. In der Hauptstadt des Landes der aufgehenden Sonne befindet sich das größte und älteste Museum Japans, das Nationalmuseum Tokio. Es sind auch andere Museen, z. B. das Nationalmuseum für westliche Kunst oder das Tokyo Metropolitan Teien Art Museum, zu besichtigen. In dem historischen Bezirk Tokios Chiyoda befindet sich der Kaiserpalast Kōkyo, der von einer riesigen Parkanlage umgeben ist. In dem Nachbarstadtteil Nagatachō hat die Regierung Japans ihren Sitz. Dort ist der Standort des Premierministers, des Parlaments und des Obersten Gerichtshofs. Ein Symbol der Stadt ist der 333 m hohe Tokyo Tower. Sehenswert ist auch der Hochhauskomplex Tokyo Midtown, das Elektronik- und Computereinkaufsviertel Akihabara (Electric City) oder der Tsukiji-Fischmarkt, der größte Fischmarkt der Welt. Als interessant kann sich auch die Hängebahn bzw. Einschienenbahn Ueno-Zoo sowie die Hängebrücke Rainbow Bridge erweisen. Empfehlenswert ist es, den Hama-Rikyū-Garten und besonders den dort vorhandenen Meerwasserteich zu sehen, der sogar Ebbe und Flut hat.

Die Stadt Kyoto ist ein wichtiges kulturelles Zentrum Japans. Nur sie wurde während des Zweiten Weltkrieges aus Respekt nicht zerstört. Es gibt dort 1600 buddhistische Tempel, 400 Shintō-Schreinen, Paläste und Gärten. Manche der Sehenswürdigkeiten sind schon in der Neuzeit entstanden. Viele der bekanntesten Gebäude Japans, die Status des Weltkulturerbes haben, befinden sich eben in dieser Stadt. Interesse der Touristen kann Gion, d. h. Zentrum der Geisha-Kultur, der buddhistische Friedhof, das Otani Mausoleum oder der Kiyomizu Tempel erwecken.

In Hiroshima, der weltbekannten Stadt, wo die erste Atomwaffe abgeworfen wurde, sind die Atombombenkuppel und das Friedensmuseum sehenswert.

Japan bietet den ausländischen Besuchern also nicht viele Besichtigungsmöglichkeiten. Vielleicht gibt es für die japanischen Touristen mehr Angebote. Was sie aber anbelangt, können sie Urlaub zu drei Zeiten im Jahr machen. Dann reisen alle Japaner während der Golden Week im Mai, der Obon-Woche (im Juli oder August) und im Neujahr. Längere Reisen kann man sich nur als Student, Rentner oder Hausfrau leisten.